
Zusammenfassung:
Nach der Unterstützungszusage der kantonalen Fachstelle für Sport (Kt. ZH) für drei Pilotprojekte wurden 111 Gemeinden auf die Projektmitwirkungsmöglichkeit in einem Direktmailing aufmerksam gemacht. Zahlreiche Kontakte und Präsentationen mündeten darin, dass zwei von drei möglichen Gemeinden einem solchen PowerPlay-Projekt (PP) zustimmten: Richterswil und Wangen-Brüttisellen. Beide lokalen Projekte starteten im Herbst 2011 und dauerten bis im Frühling 2012. 278 Kinder haben die PowerPlay-Projekte 1063 Mal besucht. Davon waren durchschnittlich 37% Mädchen und 63% Knaben. 61% sind zwischen 11 und 12 Jahre alt. 50.3% haben das Angebot mehr als jedes zweite Mal genutzt. Nur gerade 9.3% waren einmalige Besucher. Über alle Projekte haben an jedem Abend durchschnittlich 34 Kinder aktiv in der Halle mitgemacht. 39% der Kinder geben an, in keinem (Sport-) Verein dabei zu sein.
Der Bedarf an einem solchen Angebot ist bei den Kindern mittels Teilnehmerbefragung, bei den Eltern via briefliche Befragung belegt worden (Anhang II/III).
Die PowerPlay spezifischen Konzeptansätze liessen sich in der Praxis umsetzen und haben sich bewährt.
Die Erfahrungen wurden lokal qualitativ und quantitativ evaluiert und sind in einem separaten Schlussbericht festgehalten.
In beiden Projekten erreichte man die gesteckten Ziele des jeweiligen Feinkonzeptes, so dass eine Weiterführung von den jeweiligen Projektgruppen den Gemeinden empfohlen wurde. Die Finanzen sind in beiden Gemeinden für eine Weiterführung gesichert. Die Projektgruppen sind ebenfalls bereit, in der Weiterführungsphase mitzuwirken. Die Stiftung idée:sport wird die Projekte so weit wie notwendig begleiten und entsprechend unterstützen. Die lokale Verankerung und gänzliche Übernahme / Überführung des Projektes in die Gemeindestrukturen wird angestrebt.
Durch die Erkenntnisse aus der Realisation der beiden Projekte gibt es eine solide Basis für die Multiplikation solcher PowerPlay-Projekte. So sind auch zahlreiche Arbeitsmaterialien und „Tools“ erstellt worden, die in anderen Gemeinden eingesetzt werden können.
Der detaillierte Bericht mit allen Statistiken und Befragungen können Sie unter dem nachfolgenden Link herunterladen